Ein Wasserbett für Kinder

Man hört immer wieder, Wasserbetten seien für Kinder nicht geeignet. Das stimmt so nicht. Und natürlich stellen Eltern sich zu Recht die Frage, ob nicht auch ihr Kind vom Komfort des Wasserbettes profitieren kann.

Generell ist es so: Einer der größten Vorteile des Wasserbettes ist die Wasserverdrängung, und damit die Liegeeigenschaften. Sie sorgen dafür, dass man stets optimal liegt und die Wirbelsäule gerade ist. An keiner Stelle wird Druck auf den Körper ausgeübt. Da die komplette Knochenstruktur des Menschen, und somit natürlich auch die Wirbelsäule, in der Wachstumsphase sehr empfindlich ist, kann ein Wasserbett für ein Kind unter Umständen sogar besser sein als eine Matratze, weil die im Aufbau befindlichen physischen Strukturen geschont werden. Letzten Endes bleibt es aber eine Gratwanderung, und am besten ist es, sich vorher mit einem Kinderarzt und / oder einem Orthopäden zu besprechen. Denn die Schlafunterlage darf bei Heranwachsenden weder zu hart noch zu weich sein. Es muss eine Kompromisslösung gefunden werden. Das gilt aber nicht nur fürs Wasserbett, sondern auch für jede andere Schlafunterlage.

Was die Stabilität und Langlebigkeit betrifft, sind Wasserbetten für Kinder deutlich besser geeignet, aber das ist auch eine Kostenfrage. Da Kinder gerne toben und auch auf dem Bett spielen, ist eine normale Matratze rasch ausgeleiert, was Beeinträchtigungen der Liegequalität zur Folge hat. Auch wenn es manchen überraschen mag, das Wasserbett ist robuster, und eine Wassermatratze hält einiges aus.

 

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